| Active-X | Microsoft-Entwicklungswerkzeug für dynamische Anwendungen im Internet, exklusiv für den Internet Explorer. Konkurrierendes Produkt zu Java und Shockwave, die auch mit dem Netscape Navigator funktionieren. Active-X-Elemente werden von manchen Firewalls abgeblockt. |
| Ad-Server | Spezielle Internet-Server, die das Handling von Werbe-Bannern (Einblenden, Statistiken wie AdView, AdClick, ...) bereitstellen. Diese Ad-Server stellen Werbebanner auf definierten Werbeflächen dar und bieten statistische Auswertungen zum Erfolg von Werbemittel und Werbefläche. |
| ASF - Advanced Streaming Format | Komprimiertes Dateiformat, das das Streaming via Internet erleichtert. Das Format wird kostenfrei von Microsoft angeboten und hat zur Zeit die größte Verbreitung im Netz. |
| Bandbreite | Definition der Größe bzw. Übertragungskapazität eines Übertragungskanals (z.B. Kabel). Die Bandbreite oder Übertragungskapazität ist bei Glasfaserleitungen am größten, bei Kupferleitungen am niedrigsten. Eigentlich bezeichnet die Bandbreite die Differenz zwischen der niedrigstmöglichen und höchstmöglichen Frequenz auf einem Übertragungskanal. Bei Datenübertragungen wird die Menge an Daten verstanden, die innerhalb eines Zeitraums einen Übertragungskanal passieren kann. Die Bandbreite wird in kbit/sec angegeben und auch als maximale Datenübertragungsrate (bitrate) verstanden. |
| Client | Rechner in einem Netzwerk, der auf die Daten eines Servers zugreift. |
| Corporate-TV | Alle Bewegtbild-Maßnamen eines Unternehmens oder einer Institution, die nicht unter dem Begriff Rundfunk fallen. |
| Cybercenter | Einrichtung mit Zugängen in das Internet. Ein Cybercenter wird durch einen Internet Service Provider bewirtschaftet, dessen Aufgabe es ist, Server unterzustellen und ihren fehlerfreien Betrieb zu gewährleisten. |
| Firewall | Software- oder hardwareseitiger Schutz vor Übergriffen durch Hacker auf Clients und Server in einem Datennetz. Firewalls können den Bedürfnissen des Anbieters angepasst werden. Sollten die Einstellungen einer Firewall sehr restrictiv gehandlhabt werden, kann es geschehen, dass einzelne Dienste, zum Beispiel Streaminganwendungen vom Client nicht genutzt werden können. |
| Hosting | Bereitstellung eines Servers bei einem Internet Service Provider (ISP) mit Hardware, Server-Software und speziellen Diensten sowie der Anbindung an das Internet. Beim Hosting können Server und Applikationen durch mehrere Kunden genutzt werden. |
| Housing | Kundenserver werden bei einem Internet Service Provider (ISP) eingestellt und erhalten eine Verbindung zum Internet. Beim Housing werden, im Gegensatz zum Hosting, Dienste und Software durch einen fremden Diensteanbieter bereitgestellt. Der Diensteanbieter ist Serverbesitzer und seine Projekte sind softwareseitig und wirtschaftlich von denen des Providers separiert. Die Dienste werden in der Regel ferngewartet. |
| Interactive-TV | Jede Art von Einflussnahme des Users auf das gesendete Programm. Vor allem ist die Auswahl und Steuerung von Video-Inhalten, die Nutzung von Rückkanälen und die Steuerung von Kameras gemeint. Im besonderen werden mit dem Begriff Interactive-TV auch Nebennutzungen wie Shopanwendungen und Rich Media Content Nutzung verbunden. Die Einschränkung des Distributionsmediums ist nicht gegeben, es kann sich um ip-TV oder um herkömmliches TV handeln. |
| Internet-TV | Alle im Internet angebotenen Bewegtbilder, die für Consumer frei oder gegen die Entrichtung eines Obolus zur Verfügung gestellt werden. Der Begriff ist belastet durch die Anfänge des Web-TV, die sich durch geringe Qualitäten und Bandbreiten darstellten. |
| Intranet-TV | Alle ip-basierten Bewegtbildmaßnahmen, die sich in abgeschlossenen Netzen nur für eine begrenzte Nutzergruppe erschließen. |
| IP - Internet Protocol | Protokoll für den Datenaustausch in Netzwerken (zusammen mit TCP), auf dem alle Internetdienste wie World Wide Web, FTP, eMail, usw. basieren. Das IP ist für die Zustellung der Datenpakete an ihren Zielort verantwortlich. |
| ip-basiertes TV | Bewegtbildinhalte, die auf der Basis des Internetprotokolles (ip) über ip-basierte Datennetze, wie das Internet, angeboten und aufgerufen werden können. |
| ip-Kreis | Gruppe von ip-Nummern, die einem Provider zur Kenntlichmachung von Servern zugeteilt werden. Die ip-Nummer ermöglicht das Finden von Servern im Internet. |
| Leistungsschutzrechte | Rechte, die bei der Erstellung von Inhalten vor der Kamera oder im Studio entstehen. Leistungsschutzrechte beziehen sich immer auf ein fertig aufgenommenes Werk. |
| Live-Streaming | Ermöglicht die Präsentation von Live-Events im Internet. Das von einer Kamera aufgenommene Live-Signal wird dabei über eine Videokarte in den PC eingespeist. Mittels einer Encoder-Software wird dieses Signal in einen Video-Stream (z.B. im ASP-Format) umgewandelt und kann so über das Internet übertragen werden. |
| MP3 | [= MPEG1 Layer 3] Verfahren und Dateiformat, welches Audio-Daten mit hoher Qualität mit extremer Datenkompression vereint bzw. ermöglicht. MP3 wurde vom Fraunhofer-Institut entwickelt und erreicht z.B. bei 128 kbit/sec eine respektable gute Klangqualität bei relativ geringem Speicherbedarf. |
| MPEG1 | Verfahren und Dateiformat, welches Video-Daten in beschränkter Auflösung komprimiert. MPEG1 wurde vom Fraunhofer-Institut entwickelt und hat eine feste Auflösung von 352 x 288. Die verwendete Bandbreite ist in der Regel 1,1 MBit/sec. |
| MPEG2 | Verfahren und Dateiformat, welches Video-Daten in sehr hoher Auflösung komprimeirt. MPEG2 wurde vom Fraunhofer-Institut entwickelt und hat zumeist eine Auflösung von 720 x 576 (PAL). Die verwendeten Bandbreiten liegen in der Regel zwischen 4,4 und 6 MBit/sec. Das Format wird zum Beispiel zur Ausspielung des digitalen Fernsehens verwendet. Es ist ebenfalls Standard für die Erstellung von DVD-Videos. |
| Multicast | Multicast ist im Gegensatz zum Singlecast die Aussendung eines Videostreamings im Push-Verfahren. Im Multicast liegt der Videostream im gesamten Netz nur ein einziges Mal an und kann von allen Nutzern gleichzeitig an jeweils der gleichen Stelle im Video ohne eine Erhöhung des Traffics gesehen werden. Der Multicast ist eine Form des laufenden ip-Programmes. Er belastet die Firmennetze nur äußerst unwesentlich, da die gesamte benötigte Bandbreite für alle User der Bandbreite nur eines Videos entspricht. |
| OnDemand-TV | Abruf von Videobeiträgen über ip-basierte Medien auf Anforderung durch den Nutzer. Das Videofile wird ab dem Anforderungszeitpunkt an den Zuschauer gestreamt. Der Datenstrom kann in der Regel jederzeit abgebrochen, an einen anderen Startzeitpunkt verschoben oder an beliebiger Stelle des Beitrags neu gestartet werden. |
| PoP - Point of Presence | Bezeichnung für die Einwählpunkte eines Internet Service Providers. Ein PoP verbindet auf diese Weise verschiedene Datennetze unterschiedlicher Anbieter. Die Erreichbarkeit eines Inhalts im Internet hängt neben der Serverperformance und der Userleitung wesentlich von der Datenbreite der sich im Datenstrom befindlichen PoPs ab. |
| Rich Media Content | Informationen, die in Form von Texten, ppt, Bildern einem VIdeobeitrag beigeordnet sind. Die Inhalte können zeitgesteuert mit Videos verknüpft werden. |
| Rückkanal | Responsemöglichkeiten während eines Streamings vom Client zur Sendestation. Der User kann über eine schmalbandige Rückkanalleitung im Internet Fragen stellen oder Statements abgeben. |
| Server | Rechner, der den Clients eines Netzwerks Daten zur Verfügung stellt. Server sind in der Regel über Standleitungen mit dem Internet verbunden oder befinden sich im sogenannten Housing bei einem Internet Service Provider. |
| Singlecast | s. Multicast |
| Standleitung | Permanente Verbindung über eine feste bzw. reservierte Leitung. In der Regel handelt es sich um einen oder mehrere Telefonleitungen. Bei Standleitungen zum Provider ist der User ständig online. |
| Streaming | Technologie, die kontinuierliche Datenströme zwischen Rechnern in einem Netzwerk (z. B. Internet) ermöglicht. Das Abspielen von Audio- und Video-Datenströmen in Echtzeit wird dabei realisiert. Die Media-Dateien können bereits während des Downloads abgespielt werden, ohne dass sie vorher lokal zwischengespeichert wurden. |
| Traffic | Datenvolumen, das für die Verschiebung von Daten verbraucht wird, wenn von einem im Internet befindlichen Sendeserver aus TV-Daten oder andere Inhalte an einen Nutzer verschoben werden. Traffic wird in GB (GigaByte) gemessen und abgerechnet. In der Regel zahlt der Inhalteanbieter bei seinem Provider für den verbrauchten Traffic während eines Betriebszeitraums des Servers. s. Multicast |
| TV-download | Verschiebung eines gesamten Videobeitrags über ein ip-basiertes Medium an einen Nutzer. Das betreffende File wird vollständig und ohne Veränderung weitergegeben. |
| Urheberrechte | Rechte am geistigen Eigentum eines Werkes |
| Web-TV | s. Internet-TV |
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